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Aktuelle Meldungen vom ASTO

Hier finden Sie die neuesten Informationen über den Abfall- Sammel- und Transportverband Oberberg

Abfallentsorgung im Zusammenhang mit Coronavirus (auch begründete Quarantäne-Situationen)

Alle Abfälle grundsätzlich in die Restmülltonne

Private Haushalte

Alle Abfälle aus privaten Haushalten, bei denen eine Corona-Virus-Infektion besteht (auch begründete Quarantäne-Situationen), sind in verknoteten reißfesten Folienbeuteln nur über die Restmülltonne zu entsorgen, weil diese Abfälle in der Müllverbrennungsanlage kontrolliert verbrannt werden. Spitze und scharfe Gegenstände sind in durchstichsichere Behälter zu verpacken. Geringe Mengen an Flüssigkeiten und nasse Abfälle müssen mit ausreichend saugfähigem Material, z.B. Papier, vermischt werden, damit keine Flüssigkeit austritt. Auf keinen Fall dürfen Tonnen überfüllt werden, damit ein Verbreiten der Abfälle durch platzende Beutel oder ähnliches verhindert wird.

Unter Beachtung der Vorsichtsmaßnahmen müssen auch folgende Abfälle aus positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten privaten Haushalten über die graue Restmülltonne entsorgt werden und dürfen keinesfalls in die Biomülltonne oder in den Gelben Sack gegeben werden:

Wertstoffe, Verpackungen und häusliche Bioabfälle (Küchenabfälle), Materialien, die zum Abdecken von Mund oder Nase im Zuge der Husten- und Nies-Etikette verwendet wurden, Taschentücher, Aufwischtücher, Einwegwäsche und Hygieneartikel (z. B. Windeln), Schutzkleidung und Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen.

Aus Haushalten sind diese Abfälle immer Restabfall (Abfallschlüssel 200301).

Glasabfälle und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe werden nicht über den Restmüll entsorgt, sondern nach Gesundung und Aufhebung der Quarantäne wie gewohnt getrennt entsorgt.

Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Apotheken etc.

Aus Einrichtungen des Gesundheitswesens, die nur „in sporadischen Einzelfällen“ entsprechend infizierte/erkrankte Patienten behandeln und versorgen, z.B. Hausarztpraxen, Apotheken, Abfallschlüssel 180104. Geringe Mengen dieser Abfälle können auch im Rahmen der Entsorgung gemischter Siedlungsabfälle entsprechend den oben genannten Vorgaben über die Restmülltonne des ASTO entsorgt werden.

Aus Einrichtungen des Gesundheitswesens, die entsprechend infizierte/erkrankte Patienten „schwerpunktmäßig behandeln“, z.B. Isolierstationen der Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen, Abfallschlüssel 180103. Hier muss die Entsorgung gemäß LAGA-Vollzugshilfe 18 außerhalb der kommunalen Abfallentsorgung erfolgen.

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