Bürger-Hotline (0 22 64) 28 74 16

Altglas

Glas-Einweg-Behälter gehören nach Weiß-, Braun- und Grünglas getrennt in die Glascontainer. Bunte Gläser (außer braune) bitte zum Grünglas sortieren.

Das gehört in die Glascontainer:

Flaschen für Wein, Bier, Saft, Speiseöl, Essig, 
Saucen, Konserven- und Marmeladengläser, Einmachgläser, Flakons aus Glas

Metall-Verschlüsse und Kronkorken können mit in die Glascontainer oder in die Gelben Säcke / Tonnen geworfen werden.

www.was-passt-ins-altglas.de 


Nicht in die Glascontainer gehören zum Beispiel:

  • Keramik
  • Kristallglas / Bleiglas
  • Steingut
  • Porzellan
  • Ton
  • Glühlampen
  • Spiegelglas
  • Fensterscheiben / Fensterglas
  • feuer- und hochtemperaturfestes Glas wie z. B. Auflauf- oder Backformen
  • Mikrowellengeschirr aus Glas

 

Nehmen Sie Rücksicht:

Beachten Sie bitte die Einwurfzeiten an den Containern. Kartons und Tüten bitte nicht an den Containernplätzen stehen lassen. Bitte beachten Sie, dass die Glascontainerstandorte nicht als wilde Müllkippen zu benutzen sind und jegliche Zuwiderhandlung ordnungsrechtlich mit einem Bußgeld geandet wird.

Die Glascontainer sind nicht Bestandteil des ASTO - Entsorgungssystems, sondern sind eine Angelegenheit der Dualen System Deutschland AG (DSD). Hiesiger Ansprechpartner der DSD GmbH ist die Bergische Wertstoff-Sammel-GmbH in Engelskirchen.

Altkleider/Textilien/Schuhe

In Kooperation mit den Städten und Gemeinden im Verbandsgebiet werden von avea, AWB und BAV Altkleider- und Schuhcontainer bereitgestellt. Diese kommunale Sammlung garantiert, dass die Erlöse den Bürgern zugutekommen und unzulässige gewerbliche Sammlungen eingedämmt werden, denn diese haben nur den eigenen Gewinn als Ziel. Die Sammlungen der regionalen caritativen Organisationen werden vom BAV unterstützt. Die im Design oberbergischer Fachwerkhäuser gestalteten Altkleidercontainer erfreuen sich großer Beliebtheit und werden von den Bürgern gut genutzt. Sie helfen auf diesem Wege der Umwelt, bedürftigen Mitbürgern und tragen zur Reduzierung Ihrer Abfallgebühren bei. Brauchbare Teile finden einen neuen Träger, nicht mehr Tragbares wird entsorgt beziehungsweise im Rahmen des Textilrecyclings verwertet. 

Dazu gehören:

saubere Textilien, Stoffe, Stoffreste, Kleidungsstücke (auch nicht mehr tragbare und verschlissene Kleidung), Bett- und Haushaltswäsche, Vorhänge, Decken, Plümos, Oberbetten, Federbetten usw. bitte verpackt in die Container geben; Schuhe bitte paarweise zusammen binden.

Die kommunale Sammlung garantiert die hochwertige Verwertung. Die Verwertungserlöse bleiben vor Ort, wo sie zur Kostenminderung Ihrer Gebühren beitragen.

Die Standorte der Altkleidercontainer können hier eingesehen werden! 

Altmedikamente

Abgelaufende oder nicht mehr genötigte Arzneimittel gehören in den Hausmüll. Bitte keine Medikamente über die Toilettenspülung in das Abwasser einleiten. So leisten Sie einen wichtigen Beitrag für den Umweltschutz. Denn die graue Tonne ist nicht nur der einfachste und bequemste Weg nicht mehr benötigte Medikamente zu entsorgen, sondern auch der umweltverträglichste.

 

Durch die ausschließliche Verbrennung des Hausmülls werden die arzneilichen Wirkstoffe so zerstört, dass kein Eintrag in die Umwelt mehr erfolgen kann. Es ist ratsam, die Arzneimittel mit dem anderen Hausmüll zu vermischen und nicht aus den Blisterstreifen zu drücken. Auch durch Einschlagen zum Beispiel in Zeitungspapier können Arzneimittel im Hausmüll getarnt werden und sind so sicher vor dem unbefugten Zugriff Dritter.

Elektrogeräte/Kühlgeräte/Ölradiatoren/Metall

Seit dem 01.01.2003 dürfen sämtliche Elektrogeräte gemäß der Abfallverzeichnis-Verordnung (AVV) nicht mehr über den Rest- bzw. Sperrmüll entsorgt werden. Die großen Elektrogeräte und Altmetalle werden separat vom Entsorgungsunternehmen abgefahren. Diese separate Erfassung stellt einen weiteren Schritt zu einer ökologisch hochwertigen Entsorgung dar. Alle diese Elektrogeräte enthalten schadstoffhaltige Fraktionen, die nicht mehr auf Deponien oder in Müllverbrennungsanlagen gebracht werden dürfen.

Ab dem 24.07.2016 muss der Einzelhandel kostenlos Elektro-Altgeräte zurücknehmen. Das gilt sowohl für den stationären wie für den Online-Handel. Mit dem Inkrafttreten der neuen Rücknahmepflicht für Elektrogeräte am 24. Juli sind stationäre Händler und Online-Anbieter verpflichtet, kostenlos Elektroaltgeräte anzunehmen und zu recyclen. Die Verpflichtung ergibt sich aus dem im Oktober 2015 in Kraft getretenen Elektrogesetz (ElektroG). Die Verpflichtung zur Rücknahme gilt für alle Online-Händler mit mehr als 400 m² Versand- und Lagerfläche, beim stationären Handel ab 400 m² Verkaufsfläche für Elektrogeräte. Damit fallen Elektronikmärkte wie Media Markt oder Conrad unter die Regelung, Lebensmittelhändler wie Rewe oder Aldi jedoch nicht. Bei Großgeräten sind die Händler nur beim Kauf eines Gerätes, das denselben Zweck erfüllt, verpflichtet das Altgerät anzunehmen. Für Kleingeräte gilt die Verpflichtung unabhängig davon, ob man Kunde beim Händler ist oder nicht. Als Kleingerät gelten solche, deren längste Kante 25 cm nicht überschreitet. Die bisherige Möglichkeit ausgediente Geräte bei Wertstoffhöfen abzugeben besteht weiterhin, jedoch dürfen die Händler die Kunden nicht einfach an die Wertstoffhöfe verweisen. 
Es wird unterschieden zwischen:

Große Elektrogeräte / Metalle

Dazu gehören beispielsweise:
 

  • Elektrogeräte:
    Kühlgeräte, Ölradiatoren, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Spülmaschinen, Elektroherde, Backöfen, Dunstabzugshauben, Mikrowellengeräte, Computer, Staubsauger, Videorecorder, komplette Hi-Fi-Anlagen, Fernseher, PC-Monitore, Solarien und Bräunungsgeräte ohne Leuchtstoffröhren usw.

  • Metalle:
    Wäscheständer/-spinne, Badewannen und Duschtassen aus Stahl, Heizkörper, Klettergerüste / Kinderschaukeln, Gartenmöbel aus Stahl, Gartengrill, Fahrräder, Kettcars, Pavillon-Stangen u. v. m.

Anmeldung von großen Elektrogeräten / Metallen:

Die großen Elektrogeräte / Metalle werden nach vorheriger schriftlicher Anmeldung online oder mittels der am Abfallkalender anhängenden Anmeldekarte durchgeführt. Die Elektrogeräte / Metalle müssen am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr an der öffentlichen Straße bereitliegen. Die Termine der Elektrogeräte und / oder Metallabfuhr entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

An den nebenstehenden Übergabe- und Sammelstellen können Sie Ihre Elektrogeräte / Metalle auch anliefern.

Kleinere Elektrogeräte

Dazu gehören beispielsweise:
 

  • Toaster
  • Bügeleisen
  • Haushaltsgeräte
  • Haartrockner
  • Rasierapparat 
  • Akkuladegerät
  • Elektro-Werkzeuge und vieles mehr...
     

Diese kleinen Elektrogeräte können am Schadstoffmobil abgegeben werden. Die Standorte und Termine entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender. Zusätzlich können diese Teile auch in die neuen Container für Elektrokleingeräte eingeworfen werden. 

Wichtiger Hinweis: Kleben Sie bei lithiumhaltigen Batterien und Akkus vorher die Pole ab, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten wie Fotoapparaten oder Laptops sollten vorher die Batterien/Akkus entnommen werden.

Eine aktuelle Liste der Standorte der Container für Elektrokleingeräte finden Sie hier.

An den Übergabe- und Sammelstellen können Sie Ihre Elektrogeräte / Metalle auch anliefern.

Vorsicht vor illegalen Abfallsammlern

Geben Sie Ihre Elektrogeräte und Metalle auf keinen Fall an Schrottsammler ab, die mit nicht ordnungsgemäß gekennzeichneten Lieferwagen durch Wohngebiete fahren und uns mit ihrer eintönigen Dudelmusik den letzten Nerv rauben. Die Fahrzeugbesatzungen haben häufig keine Sammelerlaubnis, schmeißen den Schrott, den sie nicht gebrauchen können, anschließend in den Wald und kassieren die Verwertungserlöse, ohne natürlich irgendwelche Steuern zu bezahlen. Bedenken Sie bitte, dass Sie diese illegalen "Dudelmänner" durch Ihre Schrottabgabe auch beim Ausspionieren von Einbruchsobjekten unterstützen!

Melden Sie die illegalen Sammler stattdessen bitte immer sofort der Polizei. Die Polizei nimmt deren Personalien auf, erteilt Bußgelder, nimmt den Schrott ab und erstellt Bewegungsprofile.

Die kommunale Sammlung garantiert dagegen die hochwertige Verwertung. Die Verwertungserlöse bleiben vor Ort, wo sie zur Kostenminderung Ihrer Gebühren beitragen.

Batterien/Akkus

Gerätebatterien und Akkus niemals in den Restmüll entsorgen! 

Sie können überall, wo sie verkauft werden, unentgeltlich wieder zurückgegeben werden – unabhängig davon, wo sie gekauft wurden und unabhängig von Marke und Typ. Auch wenn Sie die Energieträger an mobilen Schadstoffsammelstellen abliefern, entstehen Ihnen selbstverständlich keinerlei Kosten. Nach § 11 Batteriegesetz haben Besitzer von Altbatterien diese einer vom unsortierten Siedlungsabfall getrennten Erfassung zuzuführen. Geräte-Altbatterien werden ausschließlich über Sammelstellen, die dem Gemeinsamen Rücknahmesystem oder einem herstellereigenen Rücknahmesystem angeschlossen sind, erfasst.

Kleben Sie bei lithiumhaltigen Batterien und Akkus vorher die Pole ab, um einen Kurzschluss zu vermeiden. Bei der Entsorgung von Elektroaltgeräten wie Fotoapparaten oder Laptops sollten vorher die Batterien entnommen werden.

Auto-Batterien

Starterbatterien für Kraftfahrzeuge können bei der Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Wenn gleichzeitig mit dem Kauf einer neuen Autobatterie keine gebrauchte Batterie zurückgegeben wird, ist der Vertreiber verpflichtet, einen Rückgabepfand in Höhe von € 7,50 zu erheben. Bei Rückgabe der gebrauchten Batterie wird dieses dann von der Verkaufsstelle zurückerstattet.

Informationen zur Entsorgung erhalten Sie auch bei der BAV-Abfallberatung unter der kostenlosen Telefonnummer:

0800 / 805 805 0

Biomüll

Was gehört in die Biotonne?

Folgende Abfälle gehören beispielsweise in die braune Tonne:

Küchenabfälle:

  • Obstreste
  • Speisereste aller Art (gekocht und ungekocht)
  • Kartoffelschalen
  • Eierschalen
  • Kaffeesatz
  • Teesatz / Teebeutel
  • Papierküchentücher (gehören nicht in die grüne Tonne)
     

Gartenabfälle:

  • Rasenschnitt
  • Laub
  • Heckenschnitt (siehe auch Grünschnitt)
  • Baumschnitt (siehe auch Grünschnitt)
  • Blumenerde
     

Abfalltipps für die Biotonne und richtige Befüllung der Biotonne - Teilleerung vermeiden

Geruchsbelästigung

Eine Geruchs- oder Lästlingsbelastung geht nicht von der Biotonne, sondern von den dort hinein gefüllten Abfällen aus. Zur Verhinderung dieser Belästigungen bieten sich folgende Maßnahmen an: 

  • Bioabfälle in  Zeitungspapier einwickeln
  • das vorherige "Ausbluten" lassen von Kaffeefiltern
  • Zwischenlagen aus Zeitungspapier oder Häckselmaterialien zur Bindung von Feuchtigkeit und um Anhaftungen in der Tonne zu vermeiden, so dass eine vollständige Entleerung erreicht wird
  • Abstreuen des Tonneninhalts mit Steinmehl oder im extremsten Fall auch Branntkalk (Achtung: ätzende Chemikalie!)
  • Frischen Rasenschnitt antrocknen lassen, bevor er in die Biotonne kommt - Rasenabfälle verkleben schnell und entwickeln Hitze - ein idealer Nährboden für Bakterien und Schimmel und ein regelrechter Tonnenkleister
  • die regelmäßige Reinigung der Biotonne, insbesondere in den Sommermonaten. Dazu eigenen sich herkömmliche Reinigungsmittel. So hat Ungeziefer und Gestank keine Chance.

 

Teilleerung der Biotonne

Biogene Abfälle neigen aufgrund ihrer Feuchtigkeit, ihres Verklebens mit der Tonneninnenwand oder weil sie sperrig sind und in die Tonne gepresst werden, dazu, eine vollständige Leerung des Abfallbehälters durch das Müllfahrzeug zu behindern. Hier setzt der Tonnennutzer die Ursache der Teilentleerung, auf keinen Fall der Müllwerker.

Da sich trotz dieses Umstandes vereinzelt Bürger mit einer entsprechenden Beschwerde an den ASTO wenden, ist der Verband gezwungen, auf folgendes hinzuweisen:

Der Ladevorgang der Abfallbehälter wird automatisch gesteuert. Dabei müssen die Abfälle beim Schütten selbständig aus der Tonne in das Müllfahrzeug des vom Verband beauftragten Entsorgungsunternehmens fallen. Ein Anschlagen ist nicht möglich, da die Gefahr besteht, dass die Tonne in das Müllfahrzeug fällt und zerstört wird. Wenn die Tonne nur halb leer wird, hat der Nutzer nach Erfahrung des Verbandes Abfälle in der Tonne verdichtet oder sperrige Gegenstände eingefüllt. Beides ist nicht zulässig. 

Damit die Entsorgung zukünftig ordnungsgemäß erfolgt, möchte der Verband eindringlich auf die Vorgaben der Entsorgungssatzung hinweisen:

Die Abfallbehälter sind schonend zu behandeln, sie dürfen nur soweit befüllt werden, dass sich der Deckel noch schließen lässt. Abfälle dürfen nicht neben die Abfallbehälter geworfen oder gestellt werden. Abfälle dürfen nicht in den Abfallbehälter eingestampft oder in ihnen in einer Art und Weise verdichtet werden, so dass eine Entleerung am Abfallfahrzeug nicht mehr möglich ist, weil der Inhalt nicht mehr geschüttet werden kann und hierdurch der Entleerungsvorgang ausgeschlossen wird. Es ist nicht gestattet, brennende, glühende oder heiße Abfälle in Abfallbehälter zu füllen oder Abfälle im Abfallbehälter zu verbrennen. Sperrige Gegenstände, Schnee und Eis sowie Abfälle, welche die Abfallbehälter oder das Sammelfahrzeug beschädigen oder ungewöhnlich verschmutzen können, dürfen nicht in die Abfallbehälter gefüllt werden. 

Besonderheiten Kleintierstreu

Seit über 2000 Jahren leben Haustiere an der Seite des Menschen. Katzen und Kaninchen, Meerschweinchen und Hamster sind beliebte Mitbewohner, und als solche brauchen sie ihr eigenes "stilles Örtchen".
Die auf dem Markt befindlichen Substrate für Katzentoilette oder Kleintierkäfige lassen sich in zwei Gruppen aufteilen, in organische und mineralische Materialien. Zur letzteren gehören Präparate auf der Basis von  Tonerden, Gips oder Bims sowie synthetisch hergestellte Mineralien. Bei den organischen Varianten reicht die Bandbreite von Kügelchen aus Stroh oder Sägespänen über Maiskolbenschrot bis zu Altpapier-Streu.
Pflanzliche Kleintierstreu ist biologisch abbaubar, mineralische nicht. Während mineralische Streu grundsätzlich in die Restmülltonne gegeben werden sollte, kommt für natürliche Katzenstreu auf pflanzlicher Basis neben der Restmülltonne auch die Biotonne als Entsorgungsweg in Frage.

Bei der Entsorgung pflanzlicher Einstreu über die Biotonne ist allerdings folgendes zu beachten: Mit Urin oder Kot verschmutzte Anteile der Einstreu gehören ausnahmslos in den Restmüll, weil die Biotonne nur zur Entsorgung von Küchen- und Gartenabfällen genutzt werden darf.
Daher sollte die Biotonne nur zur Entsorgung unverschmutzter Einstreureste verwendet werden

Bioplastik - noch kein Pluspunkt für die Umwelt und gehört nicht in den Biomüll

Bioplastik ist derzeit im Kommen. In verschiedenen Geschäften kann man z. B. Getränkeflaschen, Obst-, Gemüse-, Schalen für Fleisch kaufen oder Bioplastiktüten, die für die biogenen Haushaltsabfälle genutzt und dann komplett in die Biotonne eingeworfen werden sollen.

Dies ist jedoch nicht zulässig! Dieser (teure) Bioplastik gehört in den Restmüll!

"Warum?" wird sich jetzt so manch ein umweltbewusster Bürger fragen.

Hier die Erklärung:
Jeder, der schon einmal diese Bioplastikprodukte gekauft hat, wird festgestellt haben, dass eine Unterscheidung zu "normalen" Kunststoffartikeln auf der Basis von Erdöl nicht festgestellt werden kann, obwohl die hierfür verwendeten Materialien entweder vollständig oder zum überwiegenden Teil aus nachwachsenden Rohstoffen wie Maistärke oder Zellulose bestehen - und genau hierin liegt das Problem!

Im Rahmen der Verarbeitung der biogenen Abfälle in der Vergärungsanlage werden im ersten Schritt die so genannten "Störstoffe" herausgefiltert, die zu einer Verunreinigung des Kompostes führen würden. Hierzu zählen alle Materialien, die sich nicht kompostieren lassen. Da sehr häufig von den Benutzern der Biotonnen die kleinen Sammelgefäße im Haushalt unzulässiger Weise mit Plastiktüten ausgelegt werden, um sich die Reinigung des Behälters zu ersparen, müssen diese natürlich vor dem eigentlichen Verrottungsprozess herausgeholt werden. Die Tüten auf der Basis von  Bioplastik sind von den herkömmlichen Plastiktüten nicht zu unterscheiden und werden somit als Fremdstoffe wie Restmüll entsorgt.

Aus diesem Grund könnte auch bei einer Kontrolle der Biotonnen vor der Entleerung nur festgestellt werden, dass diese mit "Plastiktüten" falsch befüllt sind und dann diese Tonnen nicht geleert werden, obwohl die Benutzer "guten Glaubens" waren und für diese Bioplastiks auch noch gutes Geld bezahlt haben.

Selbst im Falle einer "technischen" Erkennung der Bioplastikmaterialien müssten diese herausgesucht werden, da der Zersetzungsprozess unter optimalen Bedingungen bei ca. 90 Tagen liegt, wobei die Zersetzung in der Vergärungsanlage nur etwa die Hälfte der Zeit benötigen darf; diese kürzere Zeit reicht auch für die normalen Bioabfälle aus, um einen guten Kompost zu gewinnen.

Eine Zersetzung dieser Bioplastik-Materialien im heimischen Komposter ist fast unmöglich, da die benötigten Temperaturen und Feuchtigkeitsgrade nicht konstant erreicht werden und die erforderlichen Mikroorganismen meist gar nicht vorhanden  sind.

 

Warum wird denn dann dieser Bioplastik hergestellt?

Die einzige gute Nachricht ist: die Abhängigkeit von dem endlichen Rohstoff Erdöl wird reduziert. Das Bundesumweltamt hat die Umwelteigenschaften untersucht Pressemitteilung dazu

Zusammenfassend muss festgestellt werden, dass es zur Zeit keinen sachlichen Grund gibt, diese Produkte zu kaufen und somit sollte jeder Bürger dieses Geld sparen und besser für andere effektivere Umweltmaßnahmen ausgeben!

Kompost - Infos und Tipps

Kompost - als Miete oder im Behälter?

Bei der Kompostierung im eigenen Garten werden Abfälle aus Küche und Garten schichtweise auf einer Miete oder in einem Silo (Kleinkomposter) aufgesetzt. Der Handel bietet verschiedene Kleinkompostermodelle an. Sie haben unterschiedliche Vorteile, z.B. leichtes Aufsetzen, Schutz vor Regen oder Schutz vor Staunässe und Nagern. Eines haben alle gemeinsam: der fertige Kompost lässt sich nur schlecht entnehmen. Die Rotte verläuft nämlich unterschiedlich von oben nach unten und das am Fuß liegende Material ist reifer, aber schwerer zugänglich.

Die optimale Lösung ist das "Zwei-Kammer-Verfahren". Dazu werden zwei Komposter aufgestellt. Während im einen der Kompost ausreift, wird der andere beschickt.

Alle Kompostplätze - unabhängig davon, ob in der Miete oder im Behälter kompostiert wird - müssen einige Voraussetzungen erfüllen. Ein Platz im Halbschatten schützt den Kompost vor dem Austrocknen. Für eine ausreichende Belüftung sorgt eine etwa zehn Zentimeter dicke Grundlage aus Strauchschnitt und Staudenstängeln. Eine Abdeckung schützt den Kompost vor Nässe und verhindert, dass Nährstoffe zusammen mit Sickerwasser aus dem Kompost in den Boden und ins Grundwasser ausgewaschen werden. Außerdem fördert eine Abdeckung die Wärmeentwicklung im Inneren des Komposts und beschleunigt die Rotte. Trotz Abdeckung muss der Kompost ausreichend belüftet sein, sonst beginnt er zu faulen.

Grundsätzlich gilt, dass für das Gelingen der Rotte die Bauweise weniger entscheidend ist, als Art, Mischung und Menge der kompostierten Materialien.

Die Kompostmiete

Die Größe einer Miete richtet sich vor allem nach der Menge des anfallenden Materials. Für eine Miete im Hausgarten kann man sich an folgenden Faustzahlen orientieren. Die Miete sollte an der Basis etwa eineinhalb Meter breit sein und insgesamt nicht höher als ein Meter. Ihre Länge variiert, denn an der einen Schmalseite wird das neue Material aufgeschichtet und an der anderen Seite der fertige Kompost entnommn. Die fertige Miete verjüngt sich nach oben. Wie stark hängt von der Menge der Niederschläge ab. In niederschlagsreichen Gebieten kann sie eher spitz nach oben auslaufen, in niederschlagsarmen Gegenden sollte sie die Form eines flachen Walls haben.

Der Lattenkomposter

Der Lattenkomposter ist für kleine Gärten gut geeignet, weil die gängigen Modelle nur eine Grundfläche von etwa einem Quadratmeter beanspruchen. Modelle, bei denen an einer Seite die Latten entfernt werden können, erleichtern das Umsetzen des Komposts. Wichtig ist, dass die Latten aus Holz bestehen, das nur schwer verrottet, z.B. aus Lärchenholz. Sollen die Latten gegen Fäulnis behandelt werden, sollte darauf geachtet werden, dass die verwendeten Mittel die Bodenorganismen nicht schädigen.

Der Schnellkomposter

Selbst im kleinsten Garten ist Platz für einen kompakten, sog. Schnellkomposter. Die meisten haben einen Deckel. So bleiben die Gerüche drinnen und gleichzeitig ist der Kompost vor zu viel Feuchtigkeit und vor Unkrautsamen geschützt. Einige Modelle haben im Sockel verschließbare Klappen, über die kleine Mengen fertigen Komposts entnommen werden können.

Ihrem Namen werden die Schnellkomposter jedoch nicht ganz gerecht. Bei einigen Modellen ist die Hülle innen mit Styropor ausgekleidet. Das verringert die Wärmeverluste über die Wände. Allerdings bewirkt diese Wärmedämmung selten eine deutliche Temperaturerhöhung im Kompost. Denn die Schnellkomposter fassen insgesamt nur ein kleines Volumen und werden üblicherweise in kurzen Abständen mit kleinen Abfallmengen befüllt. So entwickelt sich im Inneren des Komposts nur wenig Wärme. Die Rotte läuft in diesen Kompostern meist nicht schneller ab als in anderen.

Wie pflege ich den Komposthaufen richtig?

  • Kompost aufsetzen: Der Kompostplatz sollte fünf Meter Abstand zu Wohnfenstern haben. Pflanzenreste möglichst abwechselungsreich und luftig schichten. Samen und Wurzelunkräuter vermeiden. Keine modrigen, schimmeligen und staubigen Gartenabfälle häckseln.
  • Temperatur: Möglichst großer Komposthaufen, möglichst viel Material auf einmal aufsetzen, luftige und abwechselungsreiche Mischung. In kleinen, regelmäßig mit geringen Abfallmengen beschickten Gartenkomposten steigt die Temperatur selten hoch genug, um alle Keime sicher abzutöten.
  • Feuchtigkeit: Gegebenenfalls bei Regen abdecken oder bei Trockenheit gießen.
  • pH-Wert: Nicht übermäßig kalken.
  • Kompost umsetzen: Nach sechs Monaten einmal umsetzen, damit auch die Materialien am Rand des Komposthaufens zersetzt werden. Bei umfangreichen Tätigkeiten am Kompost benachbarte Fenster schließen. Hygienisch arbeiten, also nicht gleichzeitig essen und trinken, offene Wunden vermeiden und nach der Arbeit Hände reinigen und Arbeitskleidung wechseln. Wird extrem trockenes Kompostgut umgelagert, Staubentwicklung z.B. durch vorheriges Anfeuchten verringern. Arbeitende und Zuschauer sollten nicht in der Windrichtung stehen.
  • Dauer der Kompostierung: Der Rotteprozess ist beendet, wenn nach weiterem Umsetzen die Temperatur nicht mehr steigt. Aus hygienischen Gründen ist ein Jahr optimal.

Keine Gartenabfälle auf Wald- und Grünflächen entsorgen!

  • Grünschnitt in der freien Natur ist rechtlich Müll 
  • Gartenabfälle überdüngen Böden und können gebietsfremde Organismen freisetzen

Grünschnitt, Gras, und Laub, derer sich Gartenbesitzer entledigen möchten, gelten rechtlich als Abfall und dürfen nicht im Wald, in der freien Natur und auf Grünflächen entsorgt werden. Oft wird die Meinung vertreten, man füge der Natur keinen Schaden zu, da es sich um verrottbares Material handelt. Was banal klingt ist jedoch kein Kavaliersdelikt. "Diese Art der Entsorgung ist illegal. In den Pflanzenabfall-Verordnungen der Länder ist vorgeschrieben, dass Gartenabfälle ordnungsgemäß zu entsorgen sind. Pflanzliche Abfälle sind entweder - wie der übrige Müll - dem öffentlichen Entsorgungsträger zu überlassen oder können im eigenen Garten kompostiert werden", sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz (BfN). Denn Wald- und Grünflächen der freien Natur sind in der Regel eine gut abgestimmte Lebensgemeinschaft. "Bringt man zusätzliche Komponenten in dieses Gleichgewicht ein, verändert sich das Nährstoffangebot und die sensiblen Ökosysteme werden langfristig gestört", erklärt Jessel. "Die Verrottung der Pflanzen sorgt für einen verstärkten Nährstoffeintrag", so die BfN-Präsidentin. Damit wird die Zusammensetzung der Böden empfindlich gestört. Pflanzen, die auf nährstoffarmen Böden zurechtkommen wie Veilchen oder viele Wiesenblumen werden durch Nährstoff liebende Allerweltspflanzen wie Brennnesseln oder Brombeersträucher vertrieben. 

Mit Sorge beobachtet das BfN auch, dass mit der illegalen Entsorgung auch gebietsfremde Pflanzenarten in die freie Natur eingebracht werden, die die Lebensgemeinschaften im Wald, am Waldrand oder in Schutzgebieten negativ beeinflussen können. Nicht selten treiben auch Wurzelreste mancher Gartenpflanzen wieder aus und verdrängen somit die ursprüngliche Pflanzenwelt.
 

Welche Konsequenzen hat eine illegale Entsorgung von Gartenabfällen für die Wald- und Grünflächen? 

  • Der Nährstoffhaushalt wird durch Stickstoffeinträge gestört. Infolge der Überdüngung breiten sich Stickstoff liebende Pflanzen wie Brennnesseln oft flächig aus. Anspruchsvollere Pflanzen verschwinden dagegen. 
  • Gärung und Fäulnisbildung (insbesondere bei Rasenschnitt) führen zur Störung der Mikroorganismen im Boden und somit des natürlichen Nährstoffkreislaufs. 
  • Gartenabfälle können Wurzeln, Zwiebeln, Knollen oder Samen von nichtheimischen, konkurrenzstarken Pflanzen enthalten, die sich ausbreiten und unsere heimischen Pflanzen verdrängen können. 
  • Durch Gartenabfälle gelangt Nitrat in den Boden, das sich letztlich in unserem Grundwasser wiederfindet. Es schadet der Wasserqualität und damit unserer Gesundheit. 
  • Sobald sich an einer Stelle Abfälle befinden, kommt durch Nachahmer immer mehr Unrat dazu. Innerhalb kurzer Zeit befindet sich eine kleine Deponie in Wald, Grünflächen oder unter Büschen auf der sich neben Grünschnitt Abfälle aller Art sammeln. 
  • Abfälle müssen, auch wenn sie von Dritten illegal abgelagert wurden, nach Abfallrecht vom Grundeigentümer entfernt und einer ordnungsgemäßen Entsorgung zugeführt werden. Das verursacht Kosten. Handelt es sich um Staats- oder Gemeindewald oder öffentliche Grünflächen sind, diese von der öffentlichen Hand zu tragen - also auch von Ihnen als Steuer- und Gebührenzahler. 
  • Die Entsorgung im Wald und auf Grünflächen verstößt gegen umweltrechtliche Vorschriften und stellt eine bußgeldbewehrte Ordnungswidrigkeit dar und wird vom ASTO auf jeden Fall geahndet. Hinweise auf illegale Abfallablagerungen nimmt der ASTO, Tel. 02261/601115 gerne entgegen.

Fazit: 
Gartenabfälle in der freien Natur sind nicht nur ein unschöner Anblick. Durch den erhöhten Nährstoffeintrag und die Einbringung nichtheimischer, möglicherweise invasiver Pflanzenarten können auch beachtliche Schäden an der Natur angerichtet werden. Aus einer eventuell einmaligen Ablagerung solchen Materials wird zudem häufig Gewohnheit oder Nachbarn schließen sich diesem Fehlverhalten an. Mit der Zeit werden Grün- und Waldflächen hinter Privatgrundstücken mit unansehnlichen pflanzlichen Abfällen überhäuft. Erfahrungsgemäß lässt weiterer Müll wie Plastikabfälle nicht lange auf sich warten - weder für die Anlieger noch für Spaziergänger ist es ein schöner Anblick, wenn sich so quasi wilde Mülldeponien entwickeln.

Wenn der Müll in der Tonne festfriert

Tipps zur Vermeidung von Problemen beim Entleeren der Abfallgefäße

In der kalten Jahreszeit können durch länger anhaltenden Frost die Abfälle in den Restmüll- und Biomüllgefäßen festfrieren, insbesondere wenn die Abfälle sehr feucht sind. Die Feuchtigkeit schlägt sich an den Wänden der Tonne nieder, wird zu Eis und verhindert so ein Herausrutschen des Abfalls beim Ladevorgang. Die Müllwerker können die Tonnen mit eingefrorenem Inhalt entweder gar nicht oder nur teilweise leeren. Wenn der Abfallbehälter nicht komplett geleert wird, sind ein Nachfahren und eine Zusatzleerung leider aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Um Probleme zu vermeiden, sollten folgende Tipps beachtet werden:
Standort: Tonnen sollten möglichst frostgeschützt aufgestellt werden, etwa nahe einer Hauswand, in der Garage oder im Carport.

Auslegen: Die Müllbehälter können mit Zeitungen ausgelegt oder mit einem Papiersack ausgekleidet werden. Dadurch wird Feuchtigkeit entzogen und das Einfrieren verhindert.

Abtropfen: Feuchte organische Abfälle wie Kaffee- und Teefilter sollten gut abtropfen, bevor sie in die Biotonne geworfen werden oder in Papiertüten, Zeitungspapier oder Küchenkrepp eingewickelt werden.

Abwarten: Um zu verhindern, dass die Abfälle anfrieren, sollten die Tonnen erst vor dem Abfuhrtermin bereitgestellt werden. Wenn die Abfällen schon festgefroren sind, sollten diese vor der Leerung vorsichtig mit einem Spaten vom Rand gelöst werden.

Bitte schlagen Sie aber keinesfalls mit harten Gegenständen an die Kunststofftonne, da sie bei großer Kälte leicht brechen kann. Steht die Tonne einige Tage an einem wärmeren Ort (Garage, Keller), taut der Inhalt auf und die Tonne kann geleert werden.

CD's/DVD's

CDs und DVDs sind für die Mülltonne zu schade!

CDs / DVDs bestehen aus Polycarbonat, einem Kunststoff auf Erdölbasis. Auf den Kunststoffträgern ist eine dünne Metallschicht, z. B. Aluminium aufgedampft sowie ein Aufdruck und ein Schutzlack aufgebracht.

Die Beschichtung lässt sich mit geringem Aufwand von der Kunststoffscheibe lösen. Das gewonnene Polycarbonat ist ein hochwertiger Werkstoff, aus dem sich Produkte für die Medizintechnik, die Automobil- und die Computerindustrie herstellen lassen.

Mitmachen - Umwelt schützen!

Unbrauchbare CD's / DVD's müssen nicht mehr in Schubladen "zwischengelagert" werden. In Ihrem Rathaus steht deshalb ein Sammelcontainer bereit, in den CD's / DVD's eingeworfen werden können.

Gelber Sack

Die gelben Säcke und die gelben Container sind nicht Bestandteil des ASTO-Entsorgungssystems, sondern gehören zu den Dualen Systemen, die für die Entsorgung der Verkaufsverpackungen zuständig sind. Die Abholung und Verwertung wird nicht durch die Abfallgebühren finanziert. Hiesiger Ansprechpartner der Dualen Systeme ist die Bergische Wertstoff-Sammel-GmbH in Engelskirchen.

Gelbe Säcke erhalten Sie gegen Vorlage eines Gutscheines in allen im Abfallkalender aufgeführten Ausgabestellen. Dieser Gutschein wird einmal jährlich jedem Haushalt im Verbandsgebiet zugestellt, der Sie zur Abholung Ihres Jahreskontingentes an gelben Säcken berechtigt.

Für weiteren Bedarf an Gelben Säcken können Gutscheine bei der BWS unter der gebührenfreien Telefon-Nummer 0800 / 4 44 42 29 angefordert werden.

Der "Gelbe Sack" oder die "gelben Container" sind ausschließlich für die Sammlung und Wiederverwertung von Verkaufsverpackungen aus Metallen, Kunststoffen und Verbundstoffen.

Glas und Papier gehören hier nicht rein! Verkaufsverpackungen bitte löffelrein und ohne Inhaltsreste einfüllen!

Metalle

  • Konserven, Metalldosen, Verschlüsse, Alu-Schalen, Alu Deckel, Alu-Folien
     

Verbundstoffe

  • Getränke- und Milchkartons, Vakkumverpackungen
     

Kunststoffe

  • Folien (Tragetaschen, Beutel, Einwickelfolien)
  • Flaschen von Spül-, Wasch- und Körperpflegemitteln
  • Becher (Milchprodukte, Margarine etc.)
  • Schaumstoffe (Obst- und Gemüseschalen und andere geschäumte Verpackungen, Styroporformteile)

Grünschnitt

Unter Grünschnitt fallen Pflegeschnitte von Bäumen, Sträuchern und Hecken in gebündelter Form (mit Kordel / kein Draht, max. 1,5 Länge). Einzelne Äste dürfen max. einen Durchmesser von 15 cm haben. Die Menge darf dabei 3 cbm pro Anmeldung nicht überschreiten.

Größere Mengen an sperrigem Grünschnitt (z. B. durch Fällung ganzer Bäume) müssen privat entsorgt werden. Sie können gegen Gebühr bei den Wertstoffhöfen angeliefert werden.

Das gehört nicht dazu:

In Säcke gefüllte Gartenabfälle wie Rasenschnitt, Laub, Blumenerde usw. (gehören in die Biotonne oder sind der Eigenverwertung auf dem eigenen Grundstück zuzuführen).

Anmeldung von Grünschnitt:

Die Grünschnittabfuhr wird nur nach schriftlicher Anmeldung online oder mittels der am Abfallkalender anhängenden Anmeldekarte durchgeführt. Der Grünschnitt muss in gebündelter Form am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr an der öffentlichen Straße bereitliegen. Die Termine der Grünschnittabfuhr entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Bitte beachten Sie:

Nach § 64 (1) Abs. 2 des Landschaftsgesetztes Nordrhein-Westfalen ist es verboten, "in der Zeit vom 1. März bis zum 30. September Hecken, Wallhecken, Gebüsche sowie Röhricht- und Schilfbestände zu roden, abzuschneiden oder zu zerstören. Unberührt bleiben schonende Form- und Pflegeschnitte zur Beseitigung des Zuwachses der Pflanzen. " Ziel ist der Schutz von Nist-, Brut-, Wohn- und Zufluchtsstätten heimischer Tiere, insbesondere der Singvögel.

Der übliche Rückschnitt einer Hecke kann also nach Gesetz jederzeit durchgeführt werden. Allerdings ist es auch für diese Pflegeschnitte ratsam, den Zeitraum von Oktober bis Februar zu wählen.

Kork

Kork ist ein wertvoller Rohstoff und zu schade für den Müll!

In Ihrem Rathaus steht deshalb ein Sammelbehälter bereit, in den saubere und trockene Korken (aus Naturkork und nicht aus Kunststoff) eingeworfen werden können. Die Korken werden dem Epilepsiezentrum in Kork bei Kehl a. Rh. zur Aufbereitung überlassen.

Ihr Mitwirken hilft der Umwelt und sichert Arbeitsplätze!

Nachtspeicheröfen

Die Entsorgung von alten Elektrospeicherheizgeräten - auch Nachtspeicheröfen bezeichnet - ist für Umwelt und Gesundheit problematisch. Elektrospeicherheizgeräte, die vor 1977 gebaut wurden, können Asbest enthalten; aber auch asbestfreie Öfen können Schadstoffe wie chromhaltige Kernsteine oder PCB-haltige Bauteile enthalten.

Asbest als mineralischer Werkstoff ist nicht giftig oder gesundheitsschädlich. Feiner Asbeststaub kann, wenn er eingeatmet wird, allerdings Krebs erregen und damit ein Gesundheitsrisiko darstellen. Asbestfeinstäube können auch bei Demontage von Nachtspeicheröfen entstehen.

Falls Sie einen Nachtspeicherofen in Ihrer Wohnung haben und nach vorheriger schriftlicher Anmeldung über die Elektroaltgeräteabfuhr entsorgt haben möchten, sind folgende Schritte zwingend erforderlich:

  1. besorgen Sie sich eine Holzpalette und positionieren diese am Vortag der Abholung an die öffentliche Straße;
  2. legen Sie eine dicke Kunststofffolie auf die Palette und stellen Sie den nicht auseinandergebauten Ofen darauf;
  3. packen Sie den Ofen in die Kunststofffolie und verkleben diese "luftdicht" mit Klebeband

Informationen zur Entsorgung erhalten Sie bei der BAV-Abfallberatung unter der kostenlosen Telefonnummer:

0800 / 805 805 0

Restmüll

A

B

  • Babyflasche (Plastik)
  • Backpapier
  • Ball
  • behandelte Holzreste
  • Besen
  • Besteckteile
  • Bilderrahmen
  • Binden
  • Bioplastik
  • Blechspielzeug
  • Bleistiftstummel
  • Blumentöpfe, Blumensprenger
  • Blumenuntersetzer
  • Bonbonpapier
  • Bratpfanne
  • Brillengläser
  • Bügelbrettbezug
  • Büroklammer
  • Büroablage
  • Bürste
  • Butterbrotpapier

C

  • Campinggeschirr (Weißblech)
  • CD's / DVD's (oder Sammelbehälter)
  • Computerteile (ohne elektrische/elektronische Bauteile)

D

  • Damenstrumpfhose
  • Decke
  • Dias
  • Disketten
  • Dosenöffner
  • Draht
  • Druckerpatrone
  • Dübel

E

F

  • Fahrradhelm
  • Fahrradschlauch
  • Fahrradschloss
  • Farbgefäße mit eingetrockneter Farbe
  • Federballschläger
  • Fensterglas (gehört nicht in die Glascontainer)
  • Feuerzeuge
  • Filme, Fotos
  • Filterpatronen
  • Filzstifte
  • Fischgräten
  • Flachglas
  • Fleischreste
  • Folien
  • Frisbeescheibe
  • Frischhaltebox
  • Frittierfett
  • Fußabstreifer

G

  • Gartenschlauch
  • Gefrierdosen
  • Geschenkband
  • Gießkanne (Kunststoff)
  • Glühbirnen/-lampen aber keine Energiesparlamen (gehört nicht in die Glascontainer)
  • Grillkohleasche (kalt)
  • Gummiringe

H

  • Haare, behandelt
  • Haarbürsten, Haarkämme
  • Handtasche
  • Haushaltsgegenstände aus Plastik
  • Hausstaub
  • Holzspielzeug
  • Hundeleine
  • Hygieneartikel

I

  • Isolierkanne
  • Isomatte

K

  • Kabelreste
  • Katzenstreu (Besonderheiten Kleintierstreu)
  • Kamm, Plastik
  • Käserinde, behandelt
  • Kassettenhülle
  • Katzenstreu
  • Kaugummi
  • Kerze, Kerzenreste
  • Kinderspielzeug (Holz oder Plastik)
  • Kissen
  • Klarsichthüllen
  • Klebeband
  • Kleiderbügel
  • Kleineisen
  • Kleintierstreu (Besonderheiten Kleintierstreu)
  • Kleister
  • Klobürste
  • Kochtopf
  • Kohle- und Pergamentpapier
  • Kondome
  • Kopfkissen
  • Kosmetikartikel
  • Kosmetiktuch
  • Krepppapier
  • Küchenmesser
  • Küchentücher
  • Kugelschreiber und –minen
  • Kulturbeutel
  • Kunststoffrohre
  • Kunststoffspielzeug

L

  • Lederreste
  • Lackreste (eingetrocknet)
  • Lampenschirm
  • Leder
  • Lineal
  • Lockenwickler
  • Luftmatratze
  • Lumpen

M

N

  • Nägel
  • Negativ (Film)

O

  • Ohrenstäbchen
  • Ohropax

P

  • Papierschnipsel
  • Papiertaschen/-handtücher
  • Pappgeschirr (gebraucht)
  • Pausenbrotbox
  • Pergamentpapier
  • Perücke
  • Pflaster
  • Pinsel
  • Pinnwand
  • Plastikbesteck
  • Plastikblumen
  • Plastikgeschirr
  • Plüschtier
  • Porzellangeschirr
  • Putzlappen, Lumpen

R

  • Radiergummi
  • Rasierklinge
  • Regenschirm
  • Reservekanister

S

  • Salatbesteck
  • Schallplatten
  • Schaumstoff
  • Scheibenwischer
  • Scherben
  • Schläuche
  • Schleifpapier
  • Schlüsselmäppchen
  • Schnellhefter
  • Schnuller
  • Schnürsenkel
  • Schnur
  • Schonbezug
  • Schrauben
  • Schreibmäppchen
  • Schreibmaschinenfarbband
  • Schuhe (oder Altkleidercontainer)
  • Schwamm
  • Seifenrest
  • Serviette
  • Spiegel
  • Spielzeug
  • Sprungseil
  • Spülbürste
  • Spültuch
  • Staubsaugerbeutel
  • Staubtücher
  • Steingut
  • Stempel
  • Stempelkissen
  • Stoffreste
  • Stofftier
  • Straßenkehricht
  • Strümpfe
  • Strumpfhosen

T

  • Tampons
  • Tapetenreste
  • Taschentuch
  • Telefaxthermopapier
  • Tennisball
  • Teppichreste
  • Tesafilmroller
  • Textilreste, Lumpen
  • Textmarker
  • Thermoskanne
  • Tintenfässer
  • Toilettenbürste
  • Tontöpfe
  • Transparentpapier
  • Turnschuhe (oder Altkleidercontainer)

V

  • Verbandszeug
  • verschmutzte Verkaufsverpackungen
  • verschmutztes Papier (gehört nicht in die grüne Tonne)
  • Video- und Musikkassetten

W

  • Wachs
  • Wäscheklammer
  • Waschschüssel
  • Wasserpistole
  • Wassersprüher
  • Watte / Wattestäbchen
  • Wecker
  • Weidenkorb
  • Weihnachtskugel
  • Werkzeug
  • Windel (oder Windelsackcontainer)
  • Wischblätter
  • Wischmop
  • Wurstpelle
  • Wurstreste

Z

  • Zahnbürste
  • Zahnputzbecher
  • Zelt, Zelthering
  • Zigarettenkippen

Papier/Pappe/PPK

Folgende Abfälle gehören beispielsweise in die grüne Tonne:

  • Papierabfälle mit und ohne dem "grünen Punkt"
  • Zeitungen
  • Bücher
  • Zeitschriften
  • Kataloge
  • Kartons
  • Wellpappe

Mit Aluminium oder Kunststoff beschichtete Papiere gehören in den gelben Sack / Tonne!

Schadstoffmobil

Sonderabfälle

Folgende Sonderabfälle aus privaten Haushaltungen können im Schadstoffmobil abgegeben werden:

  • Altlacke / Altfarben
  • Dispersionsfarben
  • Lösemittel
  • Säuren
  • Laugen
  • Pflanzenschutzmittel
  • ölhältige Lappen
  • Fritieröl flüssig (festes Frittierfett in Restabfalltonne)
  • Altmedikamente (oder Restabfalltonne)
  • Altbatterien
  • Akkus
  • Laborchemikalien
  • Leuchtstoffröhren (aus Lampen, Solarien und Bräunungsgeräten)
  • Energiesparlampen / LED-Leuchten
  • Elektro-Kleingeräte
  • Kleber
  • Holzschutzmittel
  • Thermometer
  • Nagellack

Die Standorte und Termine des Schadstoffmobils entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Sperrmüll

Im Rahmen der Sperrmüllanmeldung und -abfuhr werden nur haushaltsübliche Mengen an sperrigen Gegenständen aus privaten Haushalten an- und mitgenommen, die auch nachdem sie zerkleinert wurden, nicht über die Restabfalltonne entsorgt werden können. Bitte beachten Sie, dass die Sperrmüllabfuhr keine Wohnungs- bzw. Haushaltsauflösungen beinhaltet und das Müllfahrzeug nur Gegenstände bis maximal 2 Meter Länge laden kann. Teile, die nicht von zwei Personen gehoben werden können (max. 50 kg Gewicht - berufsgenossenschaftliche Vorgaben), sind von der Sperrmüllabfuhr ebenso ausgeschlossen wie Teile, die aufgrund ihrer Beschaffenheit das Müllfahrzeug und die Presseinrichtung beschädigen würden (z.B. Schirmständer aus Granit).

Das gehört zum Sperrmüll beispielsweise dazu:

  • Möbel
  • aufgerollter Teppich oder PVC-Boden
  • Laminat, Parkett und Paneele (alles immer gebündelt), ohne Klammern und Nägel
  • Regale, Regalbretter (gebündelt)
  • unbehandeltes Holz
  • Fußleisten (gebündelt)
  • Matratzen

Das gehört nicht zum Sperrmüll dazu:

  • sämtliche große Elektrogeräte
  • Gewerbemüll
  • mit Hausmüll gefüllte Säcke, Tüten und Kartons
  • Bauteile, Baumaterialien und Bauschutt (z. B. Waschbecken, Toiletten, Fenster, Rolladen, Türen)
  • Farbeimer
  • Auto- und Motorradteile
  • Gartenzäune
  • Abfälle aus Renovierungsarbeiten

Die Entsorgung dieser Abfälle (außer große Elektrogeräte) muss privat erfolgen. Es besteht die Möglichkeit, diese gegen Gebühr bei dem Entsorgungszentrum Leppe in Lindlar-Remshagen abzugeben (Telefon kostenfrei 0800 - 805 805 0).

Anmeldung von Sperrmüll

Die Sperrmüllabfuhr wird nur nach schriftlicher Anmeldung online oder mittels der am Abfallkalender anhängenden Anmeldekarte durchgeführt. Der Sperrmüll muss am Abfuhrtag ab 6.00 Uhr an der öffentlichen Straße bereitliegen. Die Termine der Sperrmüllabfuhr entnehmen Sie bitte dem Abfallkalender.

Windeln

Entsorgung von Einwegwindeln

Gebrauchte Einwegwindeln sind nicht verwertbar und sind deshalb über die zur Verfügung stehende Restabfalltonne zu entsorgen. Es besteht auch die Möglichkeit, gebrauchte Einwegwindeln über die im Verbandsgebiet aufgestellten Sammelgefäße zu entsorgen. Die Anlieferung muss in handelsüblichen Müllsäcken erfolgen. In den Rathäusern /Bauhöfen werden keine speziellen Säcke ausgegeben. Die Standorte der Sammelgefäße  sowie die Befüllungszeiten entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Aufstellung.

Standorte der Sammelgefäße

Bergneustadt

Städtischer Baubetriebshof
Industriestr. 16
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag
7.30 - 15.30 Uhr
Freitag
7.30 - 11.30 Uhr

Lobbe Entsorgung 
West 
GmbH & Co. KG
Hackewiese 4, Immicke
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
7.00 - 16.00 Uhr

Marienheide

Bauhof der Gemeinde
Bockelsburger Weg 20
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
8.00 - 12.00 Uhr

Lobbe Entsorgung
West GmbH & Co. KG

Höher Birken 4, Marienheide
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag
8.00 - 15.30 Uhr

Waldbröl

Städtischer Bauhof
Am Mühlenteich 11
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag
7.30 - 16.30 Uhr
Freitag
7.30 - 12.30 Uhr

Wiehl

Städtischer Bauhof
Bechstraße 55, Mühlen
Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch
8.00 - 15.30 Uhr
Donnerstag
8.00 - 14.30 Uhr
Freitag
8.00 - 12.00 Uhr

Wipperfürth

Gemeinsamer Baubetriebshof
Wipperfürth / Hückeswagen

Egener Straße 7 in Wipperfürth
Zufahrt in Höhe Elisabethstr.

Standort Google Maps

Öffnungszeiten:
Montag - Mittwoch
7.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag
7.00 - 15.30 Uhr
Freitag
7.00 - 12.30 Uhr

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